Schulordnung

Allgemeines

Die Schulordnung ist die detaillierte organisatorische Vereinbarung über den Unterrichtsbetrieb und über die Regeln des schulischen Gemeinschaftslebens. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft tragen wesentlich zu einem angenehmen Betriebs- und Arbeitsklima in der Schule bei, indem sie die Erfordernisse des Gemeinschaftslebens berücksichtigen. Die Schule als Lehr- und Lerngemeinschaft bedarf der aktiven und verantwortungsbewussten Mitarbeit jedes einzelnen Mitgliedes. Sie erfordert höfliche Umgangsformen und gegenseitiges Vertrauen. Zudem gehen alle Mitglieder der Schulgemeinschaft mit Informationen, die einzelne Personen betreffen, in jeder Hinsicht verantwortungsbewusst um. 

Die Bestimmungen der Schulordnung werden vom Schulrat verabschiedet und haben verbindlichen Charakter.

Stundeneinteilung

  Von Bis
1. Stunde 07.50 Uhr 08.40 Uhr
2. Stunde 08.40 Uhr 09.30 Uhr
3. Stunde 09.30 Uhr 10.20 Uhr
Pause 10.20 Uhr 10.35 Uhr
4. Stunde 10.35 Uhr 11.25 Uhr
5. Stunde 11.25 Uhr 12.15 Uhr
6. Stunde 12.15 Uhr 13.05 Uhr
Mittagspause 13.05 Uhr 14.05 Uhr
7. Stunde 14.05 Uhr 14.55 Uhr
8. Stunde 14.55 Uhr 15.45 Uhr
9. Stunde 15.45 Uhr 16.35 Uhr

Unterrichtsbeginn

  • Das Schulgebäude wird um 7.00 Uhr, die Klassenräume werden um 7.30 Uhr geöffnet; der Unterricht beginnt um 7.50 Uhr.
  • Die Aufsicht auf den Gängen und in den Klassenzimmern ist durch einen Aufsichtsplan geregelt.
  • Wenn eine Lehrkraft zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht im Klassenzimmer ist, meldet dies der/die Klassensprecher/in im Sekretariat.

Absenzen und Verspätungen

Mit der Einschreibung in die Schule verpflichtet sich jeder Schüler/jede Schülerin, regelmäßig und pünktlich zum Unterricht zu erscheinen und an den Schulveranstaltungen teilzunehmen.

Abwesenheiten werden wie folgt gerechtfertigt:

  1. Jede/r Schüler/in muss im Besitz eines Rechtfertigungsheftes sein. Dieses ist persönlich und nicht übertragbar.
  2. Rechtfertigungen für Absenzen werden, versehen mit der Unterschrift der Eltern oder Erziehungsberechtigten, unaufgefordert innerhalb einer Woche einem der Klassenvorstände vorgelegt. Dieser schreibt einen entsprechenden Vermerk ins Klassenbuch.
  3. Volljährige Schüler/innen können die Rechtfertigung der Absenzen selbst unterzeichnen. Zwecks größerer Transparenz werden die Eltern oder Erziehungsberechtigten volljähriger Schüler/innen bei wiederholter Abwesenheit telefonisch benachrichtigt.
  4. Vorhersehbare Abwesenheiten werden spätestens einen Tag vorher bei einem Klassenvorstand gemeldet. Dieser genehmigt die Abwesenheit und trägt sie ins Klassenbuch ein.
  5. Bei vorhersehbaren mehrtägigen Absenzen erteilt ebenfalls ein Klassenvorstand die Erlaubnis.
  6. Jede Verspätung wird wie eine Absenz gerechtfertigt. Wiederholte nicht plausibel begründbare Verspätungen haben einen Disziplinarvermerk zur Folge.
  7. Vorzeitiges Verlassen des Unterrichts ist nur im Ausnahmefall und bei zwingender Notwendigkeit möglich. Für vorhersehbare Absenzen gilt Punkt d).
    Die Erlaubnis, aus gesundheitlichen Gründen den Unterricht vorzeitig verlassen zu dürfen, erteilt die jeweilige Lehrkraft. Sie vermerkt dies im Klassenbuch und schickt den/die Schüler/in ins Sekretariat, welches die Eltern oder Erziehungsberechtigten benachrichtigt. Der/die Schüler/in darf das Schulgebäude nur mit dem Einverständnis der Eltern verlassen, alleine oder in Begleitung einer Vertrauensperson. Alle Absenzen, die nicht im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen und dieser Schulordnung gerechtfertigt werden, gelten als nicht gerechtfertigt. Nicht gerechtfertigte Absenzen wirken sich auf die Verhaltensnote aus und können zum Ausschluss aus der Schule führen.
  8. Für die Gültigkeit und die Bewertung eines Schuljahres (und damit für die Versetzung) ist es erforderlich, dass die Schüler/innen an mindestens drei Vierteln des persönlichen Jahresstundenplans teilnehmen. Wenn triftige Gründe vorliegen, kann die Schule in Ausnahmefällen von dieser Regelung abweichen, sofern laut Klassenrat eine angemessene Bewertung der Schüler/innen trotz ihrer Abwesenheit möglich ist.

Ordnung in den Klassenräumen und Klassennebenräumen

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft halten das Schulgebäude, den Hof und die Klassenräume sauber und schonen das Inventar der Schule.

  1. Alle Schüler/innen sind für die Einrichtungsgegenstände in den Klassen bzw. den Zwischenräumen und für die bereitgestellten Standardwerke verantwortlich.
  2. Abspielgeräte für Kassetten oder CDs dienen ausschließlich Unterrichtszwecken und werden nur im Unterricht und in Anwesenheit einer Lehrperson benutzt.
  3. Geld und Wertgegenstände sollen nicht in unbeaufsichtigten Mänteln oder Schultaschen verwahrt werden. Die Schule übernimmt keine Haftung für verloren gegangene Gegenstände.
  4. Für das Vorhandensein von Kreide und für die Sauberkeit der Tafel in den Klassenzimmern sind eigens mit diesen Aufgaben betraute Schüler/innen verantwortlich.
  5. Jede/r Schüler/in ist für die Sauberkeit seines/ihres Platzes verantwortlich. Im Fall von Beschädigungen kann der/die Schüler/in zur Rechenschaft gezogen werden.
  6. Schäden an Einrichtungsgegenständen sind umgehend im Sekretariat zu melden.
  7. Der Betrieb privater (Elektro-)Geräte ist nicht zulässig.
  8. Abfälle werden getrennt in den bereitgestellten Behältern entsorgt.
  9. Es ist nicht zulässig, während der Unterrichtszeit Getränke zu konsumieren (ausgenommen Wasser).
  10. Nach Unterrichtsende werden vor dem Verlassen des Klassenzimmers die Stühle auf die Tische gehoben und das Licht gelöscht. Das Klassenbuch wird in den dafür vorgesehenen Raum gebracht.

Pausenregelung

Die Pause dauert von 10.20 - 10.35 Uhr.

  1. Während der Pause verlassen die Schüler/innen die Klassen und die Spezialräume und begeben sich auf den Gang oder in die Pausenhöfe. Der straßenseitige Platz vor den Haupteingängen und vor den Seiteneingängen steht während der Pause nicht zur Verfügung.
  2. Das Verlassen des Schulgeländes während der Pause ist nur mit Genehmigung der Direktorin oder deren Stellvertreterin erlaubt.
  3. Der Aufenthalt auf den Nottreppen ist aus Sicherheitsgründen strengstens verboten.
  4. In allen Räumen der Schule und auf den Terrassen ist auf Sauberkeit zu achten. Abfälle werden in den bereitgestellten Behältern entsorgt.
  5. Die Schüler/innen nutzen den Stundenwechsel, um den Klassenraum zu lüften, die Tafel zu reinigen und sich auf die nächste Stunde einzurichten.
  6. Brote und Getränke dürfen nur während der Pause oder vor Unterrichtsbeginn aus dem Automaten entnommen werden.

Mittagspause

Während der Mittagspause ist ein Aufenthalt der Schüler/innen in den Räumen der Schule bis auf Widerruf unter folgenden Bedingungen möglich:

  1. Alle für Aufenthalte in den Pausen ausgewiesenen Räume (Foyer, Aufenthaltsräume, Gänge) stehen in der Mittagspause zur Verfügung, ebenso die Bibliothek.
  2. Spezialräume, die Turnhalle, die Schwimmhalle und alle übrigen nicht ausdrücklich genannten Räume sind nur in Anwesenheit einer Lehrperson zugänglich.
  3. Die Klassenräume und das Nebengebäude stehen in der Regel nicht zur Verfügung.
  4. Die Anweisungen der Aufsichtspersonen sind zu befolgen.
  5. Schulfremde Personen haben keinen Zutritt.
  6. In den zur Verfügung gestellten Räumen ist auf Sauberkeit und Ordnung zu achten.

Benutzung der Schul-, Klassen- und Spezialräume

  1. Die Bibliothek ist in den vom Bibliotheksrat festgelegten Öffnungszeiten zugänglich.
  2. Für die Benutzung der Spezialräume gelten eigene Benutzungsordnungen, die im Eingangsbereich der Räume angeschlagen sind.
  3. Die Spezialräume (Chemie-, Physik-, Biologielabors, Medienräume, PC-Räume, Zeichensäle, Kraftraum) dürfen nur in Begleitung der zuständigen Lehrpersonen oder eines/r sonstigen Verantwortlichen betreten werden. Die Benutzung der jeweiligen Lehrmittel wird von den Fachlehrpersonen geregelt und verantwortet.
  4. Das Betreten der Turnhalle ist nur in Turnschuhen mit heller bzw. nicht abfärbender Sohle (Hallenschuhe) erlaubt. Die Benutzung der Turnhalle für sportliche Betätigung erfolgt nur unter Aufsicht und Verantwortung des Sportlehrers/der Sportlehrerin.

Mobiltelefone

Die Benutzung und der Betrieb von Mobiltelefonen, Abspielgeräten und allen anderen privaten elektronischen Unterhaltungsmedien sind während des Unterrichts nicht erlaubt.

Rauchen

Das Rauchen ist im Sinne des Staatsgesetzes Nr. 584 vom 11.11.1975, im Sinne des Landesgesetzes Nr. 6 vom 03.07.2006 und im Sinne des Dekrets des Landeshauptmannes Nr. 33 vom 15.05.2007 in allen Räumlichkeiten des Schulgebäudes und auf dem gesamten Schulgelände verboten. Alle Personen, die an der Schule im Dienst stehen, sind verpflichtet, sich an das Verbot zu halten und auf die Einhaltung des Verbotes zu achten.

Befreiung vom Sportunterricht

Die zeitweilige Befreiung vom Sportunterricht erfolgt nur aufgrund eines schriftlichen Antrags an den/die Sportlehrer/in. Dazu muss ein ärztliches Zeugnis vorgelegt werden. Die vom Sportunterricht befreiten Schüler/innen müssen dem Unterricht beiwohnen.

Abmeldung vom Religionsunterricht

Die Abmeldung vom Religionsunterricht erfolgt bei der ersten Einschreibung durch schriftlichen Antrag an die Direktorin. Für die abgemeldeten Schüler/innen wird auf Antrag der Eltern ein Alternativunterricht angeboten. Das Verlassen des Schulgebäudes in der betreffenden Stunde ist nur zulässig, wenn gleichzeitig mit der Abmeldung eine entsprechende schriftliche Erklärung der Eltern vorgelegt wird und die Schule von der Aufsichtspflicht entbunden wird.

Leihbücher, Arbeitsbücher

Die kostenlose Bereitstellung von Leihbüchern stellt den Gebrauch unter folgende Bedingungen:

Die Schüler/innen sind verpflichtet, die Bücher schonend zu behandeln.

In den Lehrbüchern dürfen keine Notizen und andere Eintragungen gemacht werden. Dies gilt auch für jene Bücher, in welchen bestimmte Seiten als Arbeitsblätter gestaltet sind.

Bücher, deren Zustand bei der Rückgabe im Hinblick auf die Wiederverwendung als Leihbuch im nächsten Jahr nicht annehmbar ist, bzw. Bücher, die Notizen und Eintragungen aufweisen, müssen vom/von der betreffenden Schüler/in durch ein neues Exemplar ersetzt werden.

Der Zustand der Bücher wird im Sekretariat bei der Ausgabe und bei der Rückgabe überprüft. Arbeitsbücher, die als solche ergänzend zu einem Lehrbuch verwendet werden, werden nicht als Leihbücher ausgegeben und müssen gekauft werden.

Verhalten bei schulbegleitenden Veranstaltungen

Folgendes gilt für Lehrfahrten, Projekttage, Ausflüge, Sportveranstaltungen etc.:

  1. Für alle schulischen Veranstaltungen, die innerhalb oder außerhalb des Schulgebäudes stattfinden, gelten die Grundsätze der in der Schüler/innencharta verankerten Disziplinarordnung und der Schulordnung. Bei solchen Veranstaltungen kommt es auf Verhaltensweisen, die von Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein getragen sind, ganz besonders an.
  2. Insbesondere zeigt sich dies, wenn ein/e Schüler/in

    • sich an den Tätigkeiten konstruktiv und mit Interesse beteiligt,
    • sich verlässlich an Vereinbarungen und an Anweisungen hält,
    • Termine pünktlich einhält,
    • keine Alleingänge unternimmt,
    • leichtsinniges Verhalten vermeidet,
    • auf Alkoholkonsum verzichtet.

  3. Die Verhaltensregeln werden den Eltern vor jeder mehrtägigen Lehrfahrt schriftlich zur Kenntnis gebracht.

Kriterien für die Teilnahme an Kundgebungen

Prämissen

Ausgehend von der Unterscheidung zwischen dem arbeitsrechtlichen Begriff „Streik“ und dem Begriff „Kundgebung“, der eine rechtliche Form der öffentlichen Meinungsäußerung bezeichnet, wird festgehalten:

  1. Es gibt keine gesetzliche Verankerung dafür, dass Schüler/innen sich an einem Streik beteiligen.
  2. Auch die Teilnahme an Kundgebungen ist von der geltenden Schulgesetzgebung bisher nicht geregelt.
  3. Nach wie vor gilt, dass alle Schüler/innen während der Unterrichtszeit der Aufsichtspflicht der Schule unterstehen.
  4. In diesem Sinn ist auch in der Schüler/innencharta Art. 4 Abs. 14 klar festgestellt, dass sich Schüler/innen nicht ohne Erlaubnis der Direktorin vom Schulgelände entfernen dürfen. Diese Erlaubnis kann grundsätzlich nur aus triftigen Gründen und, bei minderjährigen Schülern und Schülerinnen, nur im Einvernehmen mit den Eltern bzw. unter Anwendung gewisser Begleitmaßnahmen erfolgen.

Bestimmungen

  1. Der Schüler/innenrat tritt zur Beratung über die Bedeutung der Kundgebung für die Schüler/innen zusammen und erarbeitet eine Stellungnahme, die der Direktorin vorgelegt wird.
  2. Die Vorgangsweise bei der Ermöglichung der Teilnahme an einer Kundgebung leitet sich aus der Absenzenordnung ab, die die vorhersehbaren Abwesenheiten und das vorzeitige Verlassen des Unterrichts regelt.
  3. Aufgrund der Aufsichtspflicht der Schule ist daher die Teilnahme von Schülern und Schülerinnen an Kundgebungen nur dann möglich, wenn jede/r Schüler/in eine von den Eltern unterschriebene Einverständniserklärung vorlegt, in der bestätigt wird, dass diese

    • über die Abwicklungsform und Zielsetzung der geplanten Veranstaltung Bescheid wissen;
    • dem/der Schüler/in die Erlaubnis geben, sich von der Schule zu entfernen, und die Schule für den betreffenden Zeitraum von der Verantwortung und Aufsichtspflicht entheben.

  4. Diese Einverständniserklärung ist am Tag vor dem Termin der Kundgebung der Lehrkraft, die in der ersten Stunde Unterricht hat, auszuhändigen. Andernfalls ist der/die Schüler/in verpflichtet, regulär am Unterricht teilzunehmen.
  5. Die jeweilige Lehrkraft überprüft die Einverständniserklärung und schreibt den entsprechenden Vermerk ins Klassenbuch.

Kollegialorgane

  1. Die demokratische Mitsprache in der Schule ist im Rahmen der Kollegialorgane durch die Vertretung der Schüler/innen und der Eltern im Schulrat und in den Klassenräten gewährleistet.
  2. Die Vertretung der Lehrpersonen und der Eltern im Schulrat wird nach eigener Wahlordnung bestimmt; die Amtsdauer beträgt drei Jahre.
  3. Die Vertretung der Eltern und der Schüler/innen im Klassenrat hat eine dreijährige Amtsdauer.
  4. Jede/r Schüler/in hat die Möglichkeit, seine/ihre Anliegen über die Klassensprecher/innen bzw. die Schülervertreter/innen dem Schulrat vorzubringen. Die Schülervertreter/innen im Schulrat können sich vor den Schulratssitzungen mit den Vertretern und Vertreterinnen der Klassen beraten.

Schüler/innenrat

  1. Die Schüler/innenvertreter in den Klassenräten bilden den Schüler/innenrat der Schule. Aus diesen wird der/die Vorsitzende gewählt. Der Schüler/innenrat kann sich auch während der Unterrichtszeit versammeln. Die Termine werden so früh wie möglich bekannt gegeben, damit die Lehrpersonen Bescheid wissen und allen Schülervertretern und -vertreterinnen die Möglichkeit zur Teilnahme gegeben wird.

Klassenversammlungen

  1. Jede Klasse hat die Möglichkeit, zwei Unterrichtsstunden pro Monat (höchstens 16 Einzelstunden pro Jahr) an wechselnden Wochentagen für Klassenversammlungen zu verwenden. Die Klassenversammlungen dienen dazu, wichtige die Klasse betreffende Angelegenheiten zu besprechen.
  2. Der Antrag auf Abhaltung der Klassenversammlung wird samt Tagesordnung mindestens drei Tage vor dem Termin in der Direktion vorgelegt und nach der Bewilligung in der Klasse angeschlagen. Die Tagesordnung entspricht dem Zweck einer Klassenversammlung. Über den Verlauf der Versammlung wird ein Protokoll angefertigt, das der Direktorin vorgelegt wird und auch in der Klasse aufliegt. Die Lehrperson, die die Stunde abtritt, bestätigt ihre Einwilligung mit Unterschrift auf dem Gesuch. Zur Abwicklung der Klassenversammlung können in den ersten Klassen sogenannte Pat/inn/en bzw. Tutor/inn/en aus höheren Klassen beigezogen werden. Erst nach Abgabe des Protokolls kann die nächste Klassenversammlung beantragt werden.

Schüler/innenversammlungen

  1. Außer der Klassenversammlung kann einmal im Monat auch eine allgemeine Schüler/innenversammlung innerhalb der Unterrichtszeit abgehalten werden. Eine weitere Versammlung ist außerhalb der Unterrichtszeit gestattet. Schüler/innenversammlungen werden gemäß der nachfolgenden schulinternen Versammlungsordnung einberufen und durchgeführt.
  2. Die Teilnahme der Schüler/innen an der Versammlung ist demokratisches Recht und demokratische Pflicht; aus schulorganisatorischen Gründen ist die Anwesenheit der Schüler/innen obligatorisch.
  3. Die Schüler/innenversammlung wird vom Vorsitzenden des Schüler/innenrates auf Antrag der Mehrheit des Rates einberufen.
  4. Die Direktorin überprüft die organisatorischen Bedingungen für die Durchführung, nimmt eventuelle Terminverschiebungen vor, bemisst nach Anhören der Schüler/innenvertreter nach Maßgabe der Tagesordnung die Dauer der Versammlung und genehmigt diese.
  5. Zeitpunkt und Ort der Versammlung werden von Vertretern des Schüler/innenrates durch eine Mitteilung bekannt gegeben.
  6. Wenn der ordnungsgemäße Ablauf der Versammlung nicht gewährleistet ist, wird die Versammlung durch die Direktorin oder die anwesenden Lehrpersonen abgebrochen und der Unterricht wieder aufgenommen.
  7. Bei Schüler/innenversammlungen ist das Mitwirken von Experten nach vorheriger Genehmigung durch den Schulrat gestattet. Die Schüler/innenversammlungen können auch für Seminare und Gruppenarbeiten verwendet werden.
  8. Schüler/innenversammlungen können auch als Teilversammlungen nach Zügen, Parallelklassen oder Schulstufen abgehalten werden.
  9. Die Lehrpersonen beaufsichtigen die Schüler/innenversammlung im Rahmen ihrer Stundenverpflichtung.
  10. Über den Verlauf der Versammlung wird ein Protokoll geführt, das einem Klassenvorstand zur Unterschrift und anschließend der Direktorin vorgelegt wird.

Elternversammlung

  1. Den Eltern der Schüler/innen steht das Recht zu, sich in der Schule zu versammeln. Die Elternversammlungen finden auf Schulebene und auf Klassenebene statt. Es können auch Versammlungen von Parallelklassen stattfinden.
  2. Die Elternvertreter/innen in den einzelnen Klassenräten bilden den Elternrat, der aus seiner Mitte eine/n Vorsitzende/n wählt.
  3. Die Versammlung der Eltern der Schüler/innen einer Klasse erfolgt auf Antrag der Elternvertreter/innen im Klassenrat. Die Versammlung aller Schüler/inneneltern der Schule wird vom/von der Vorsitzenden des Elternrates auf Antrag der Mehrheit des Rates einberufen.
    Die Elternversammlung verabschiedet eine eigene Versammlungs- und Geschäftsordnung, die dem Schulrat zur Einsichtnahme vorgelegt wird.
  4. Falls die Versammlung in den Räumen der Schule stattfindet, sind Datum und Zeit der Versammlung von Fall zu Fall mit der Direktorin zu vereinbaren.
  5. An den Versammlungen der Eltern können auf Einladung des/der Vorsitzenden mit dem Recht der Wortmeldung auch die Direktorin und die Lehrpersonen teilnehmen.

Bekanntmachungen und Veranstaltungen

  1. Für sämtliche Bekanntmachungen und Anschläge an den Anschlagtafeln innerhalb des Schulgebäudes ist die Genehmigung der Direktorin erforderlich. Es wird darauf hingewiesen, dass Maturabälle, Partys etc. nicht als schulische Veranstaltungen anzusehen sind.
  2. Für das Anbringen von Plakaten und Mitteilungen stehen die verschiedenen Anschlagtafeln zur Verfügung. Auf Türen, Mauern, Fenstern, Automatenschränken etc. darf nicht plakatiert werden.

Parkordnung

  1. Die Benutzung der Tiefgarage ist durch eine eigene Parkordnung geregelt. Nur Berechtigte dürfen parken. Die Parkordnung ist am Anschlagbrett der Schule und in der Tiefgarage ausgehängt.
  2. Fahrräder sind im rückwärtigen Schulhof und an der Straßenseite auf den dafür bereitgestellten Stellplätzen abzustellen (nicht in der Garage). Motorräder dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Stellplätzen auf der Straßenseite geparkt werden. Im rückwärtigen Schulhof dürfen keine Motorfahrzeuge abgestellt werden. Außerhalb der schulischen Bereiche gelten die Parkvorschriften der städtischen Verkehrsordnung.

Sonstige Hinweise

  1. Alle Sicherheitshinweise und -vorschriften sind strengstens zu beachten. Insbesondere ist es verboten, sich aus den Fenstern zu lehnen und sich auf die Fensterbrüstung zu setzen. Fluchtausgänge und Fluchttreppen sind nur in Notfällen zu benutzen.
  2. Für Schäden, die aus der Nichtbeachtung der Schulordnung, aus Mutwilligkeit oder Fahrlässigkeit entstehen, haftet der/die Verursacher/in bzw. dessen/deren gesetzliche/r Vertreter/in.
  3. Fremde Personen dürfen weder von Schülern und Schülerinnen noch von Lehrpersonen in Räumlichkeiten der Schule mitgenommen werden; nur zum Sekretariat haben sie Zutritt.
  4. Grundsätzlich halten alle Lehrpersonen für alle Schüler/innen Aufsicht.
  5. Für das Kopieren von Unterlagen und Mitschriften von Mitschülern und Mitschülerinnen und ähnliche Unterlagen steht den Schülern und Schülerinnen ein Wertkartengerät zu Verfügung.
  6. Die Schüler/innen sind verpflichtet, die ihnen anvertrauten Briefe und Mitteilungen der Schule an die Eltern pünktlich zu überbringen und allfällige Rückmeldungen in der Schule abzugeben.
  7. Für Bücher und andere Gegenstände, die von den Schülern und Schülerinnen in den Klassen zurückgelassen werden, wird keine Haftung übernommen.
  8. Der Aufzug darf von Schülern und Schülerinnen nur ausnahmsweise benutzt werden. Die Erlaubnis hierfür erteilt das Sekretariat. 
  9. Verstöße gegen die Schulordnung haben in der Regel eine Ordnungsmaßnahme nach der geltenden Disziplinarordnung zur Folge (s. Disziplinarordnung).

Rechtsquellen:

  • Beschluss der Landesregierung vom 21.07.2003, Nr. 2523 (Schüler/innencharta)
  • Weisung des Unterrichtsministers vom 15.03.2007 (zum Gebrauch von Mobiltelefonen)
  • D.P.R.751/1995, D.P.R. 2002/1990, Mitteilungen des Schulamtsleiters vom 22.01.2008 und 11.08.2011 (Religionsunterricht)
  • Rundschreiben Nr. 28/2001 des Schulamtsleiters (Sitzungen des Schülerrats)