Projekte und Aktivitäten

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Hamburg, eine vielfältige Hafenstadt

Zwischen Luftfahrtunternehmen und Elbphilharmonie  

„Moin Moin“, die typische norddeutsche Begrüßung, fiel uns Schülern des Realgymnasiums als erstes ein, als unsere Klassenlehrerin uns am Schuljahresanfang von der bevorstehenden Projektreise erzählte. Denn das Ziel der Reise war Hamburg.                              

Am Montag den 9. April war es soweit: Gespannt und voller Vorfreude traten wir die lang ersehnte Reise in Bozen an und landeten zu Mittag in Hamburg. Noch am gleichen Tag erkundeten wir die Stadt mit einer sympathischen Führung, die uns viel über die Geschichte, den Aufbau und die Entwicklung der Hansestadt erzählte. Am Abend kehrten wir in einer typischen Hafenschenke ein und kehrten schließlich erschöpft in unsere Jugendherberge zurück. Auch am folgenden Tag entdeckten wir, dass Hamburg mehr zu bieten hat als nur seinen Hafen. Wir besichtigten das Internationale Maritime Museum in der eindrucksvollen Speicherstadt, die St. Michaelis-Kirche, von deren Turm man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt werfen kann, und die spektakuläre Elbphilharmonie im Hafen.                                  

Nachdem wir uns in den ersten zwei Tagen ein Bild von der Stadt gemacht hatten, besuchten wir eine Ausstellung zum Thema Nanotechnologie und besichtigten zwei Labors zweier Doktoranten der Universität Hamburg, die uns ihre Raster-Tunnel-Mikroskope präsentierten. Am Nachmittag fuhren wir zum Werksstandort Finkenwerder des Luftfahrtunternehmens Airbus. Auf dem riesigen Areal bestehend aus einer Start- und Landebahn, 6 Montagehallen und vielen Bürogebäuden, durften wir unter strengen Sicherheitsmaßnahmen die Endmontage von verschiedenen Airbusmodellen besichtigen. Auch das Abendprogramm kam nicht zu kurz: Wir besuchten ein imposantes Video- und Lichtspektakel zur Band Queen in einem naheliegenden Planetarium. Am vierten Tag besuchten wir das „Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt“ und konnten dort Experimente zur Aerodynamik durchführen, und uns zudem an einem Simulator im Fliegen versuchen. Den Nachmittag verbrachten wir im Hagenbecker Zoo mit einem Rundgang durch das Tropenaquarium zum Thema Evolution. Den letzten Abend ließen wir schließlich in einer alten Brauerei ausklingen… mit gemischten Gefühlen, denn wir wussten, dass es die letzten gemeinsamen Stunden in Hamburg waren.                         

Der Abschied fiel uns schwer, hatten wir doch so viele schöne Erfahrungen in dieser wunderbaren Stadt gesammelt! Wir sind dankbar für diese gelungene Projektfahrt, die uns allen noch lange in glücklicher Erinnerung bleiben wird.

Manuel Senoner (4b)